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Bremer Bündnis

„The Collision of Freedom“ in Bremen

Am 22.08.2025 wurde die Ausstellung in Bremen in der Galerie der Hochschule für Künste eröffnet und dort bis zum 14.09.2025 gezeigt. Zur Begleitung der Ausstellung wurde ein Programm mit Veranstaltungen entwickelt, die das Thema näher ausführten.

22.08.2025
Ausstellungseröffnung
Die Ausstellungseröffnung fand am 22.08.2025 in der Galerie der Hochschule für Künste statt. Sie bestand aus einer Vernissage mit anschließendem Konzert und Social Dance. Nach einer kurzen Einführung durch Moderator Philipp Mangels (BBfd-tZ) begrüßten Nico Thom, Institutsleiter und Geschäftsführer des Klaus-Kuhnke-Instituts (KKI), und Elke Braun von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ) die Anwesenden.

Es folgten kurze Interviews mit den Autor:innen der Ausstellung: Zunächst sprach der Kurator der Ausstellung, Michał Miegoń (Stadtmuseum Gdynia), über die Möglichkeiten, die dieses Ausstellungsprojekt für die – bisher lückenhafte – Erforschung von Swing und Jazz zur Zeit des Nationalsozialismus in Polen offenbarte.
Projektleiterin Natalie Reinsch (BBfd-tZ) berichtete anschließend über das Leben von zwei Schwestern aus der Hamburger Swing-Szene, die von der Gestapo verhaftet und ins Frauen-KZ Ravensbrück deportiert wurden.
Schließlich erzählte Petr Koura (Karls-Uni Prag) von seinen bisherigen Forschungen zum Thema, die unter anderem die Subkultur der tschechischen Potápky sowie das Schicksal der Ghetto Swingers in Theresienstadt umfassten und auch in der Ausstellung Gehör finden.

Nachdem die Ausstellung offiziell eröffnet wurde, trat die „beste tschechische Swing-Band“, Jakub Šafr & Swing Trio Avalon, auf die Bühne. Die Band besteht aus Jakub Šafr (Klavier), Martin Voříšek (Klarinette) sowie Jan Kubeš (Schlagzeug) und wurde gesanglich begleitet von Petra Chlebníčková. Sie erschuf eine Atmosphäre der Swing-Musik der 30er und 40er Jahre, zu der die anwesenden Gäste ausgelassen tanzten.
Foto: Moritz Röber
24.08.2025
Vortrag zur tschechischen Swing-Jugend
Am 24.08.2025 wurde eines der Themen der Ausstellung nach Oldenburg getragen. In der Evangelischen Studierendengemeinde Oldenburg hielt Šárka Jarská einen Vortrag zur Verfolgung von tschechischen Jazzmusiker:innen und Swingtänzer:innen. Mit einem biographischen Ansatz berichtete sie von wichtigen Figuren der tschechischen Musikszene der 30er und 40er Jahre sowie ihren Wurzeln und Inspirationen.
Dabei erhielten die Anwesenden unter anderem einen Einblick in die berühmten tschechischen Tanzkapellen der Zeit vom Karel Vlach Orchester bis hin zum Orchester von Emil Ludvík. Neben diesen männlich dominierten Musikgruppen setzte Šárka Jarská auch einen Fokus auf berühmte Sängerinnen der Zeit, vor allem Inka Zemánková und Duca Fischerová.

Des Weiteren erzählte sie von den Potápky, einer Subkultur von Jugendlichen, die sich für angloamerikanische Kultur und Swingmusik begeisterten. Mit zeitgenössischen Fotos und Illustrationen sowie Beschreibungen ihrer Mode zeichnete sie ein genaues Bild der tschechischen Subkultur.

Im Anschluss an den Vortrag fand zu Kaffee und Kuchen ein Tea Dance statt.
06.09.2025
Filmvorführung "Django - ein Leben für die Musik"

Am Samstag, dem 06.09.2025 wurde in die Galerie der Hochschule für Künste zu einer Filmvorführung mit -gespräch eingeladen. Gezeigt wurde der Film „Django – Ein Leben für die Musik“ (2017), der sich biographisch mit dem Sinti-Swing Musiker Django Reinhardt auseinandersetzt. Der Film zeichnet semifiktiv das Leben von Django Reinhardt zur Zeit der deutschen Besetzung Frankreichs nach.

Foto: Dieter Reinsch
10.09.2025
Theatervorstellung "Gegen das, was da oben ist"
Am 10.09. fand in der Galerie der Hochschule für Künste eine Theatervorstellung des Darstellendes Spiel Kurses von Helene Finck (Altes Gymnasium Bremen) statt. Unter dem Titel „Gegen das, was da oben ist“ stellten die Schüler:innen eine dokumentarische Collage mit Motiven aus dem Roman „Swinging Bremen“ von Birgit Köhler dar.

Das Stück handelt von einer Freundesclique aus Bremen, die sich für Swingmusik begeisterte. Durch ihre Liebe zur Musik gerieten sie jedoch einerseits in Opposition zur auf Drill und Gehorsam ausgerichteten Hitler-Jugend und andererseits auf das Radar der Gestapo, die sogenannte Swing-Jugendliche als Feinde des deutschen Volkes betrachtete.

Begleitet wurden die Schauspieler:innen von der Big Band , die der dramatischen Darbietung auch immer wieder positive Klänge der Selbstbestimmung und Hoffnung gab.
Foto: Ramona Rücker
12.09.2025
Gespräch über Sinti-Swing mit Konzert
Am letzten Wochenende der Ausstellung fand in der Galerie der Hochschule für Künste ein Gespräch über Sinti-Swing mit anschließendem Konzert und Social Dance statt. Nico Thom (KKI) sprach dabei mit den Musikern Dardo Balke und Armando Balke vom Bremerhavener Sinti-Verein. Es ging dabei unter anderem um die Musikbegeisterung der Familie Balke sowie die instrumentale Flexibilität der beiden Musiker.
Beides hat auch Wurzeln in den Traditionen der Sinti-Community, wodurch ins Zentrum des Gesprächs ein Rückblick auf die Geschichte der Sinti:zze und Rom:nja mit persönlichen Anekdoten der Familiengeschichte der beiden Musiker trat.

Die Besonderheiten des Sinti-Jazz wurden jedoch nicht nur im Gespräch beschrieben, sondern auch im Anschluss beim Konzert des Dardo Balke Swing Ensembles demonstriert. Dardo und Armando Balke spielten dabei mit ihren Bandkollegen ein vielschichtiges Repertoire an Swing-Musik, zu der die anwesenden Gäste tanzten.
Foto: Dieter Reinsch
Begleitend
Swing Walk durch Bremen
Sowohl am 06.09.2025 als auch am 13.09.2025 bot das Projektteam eine Stadtführung auf den Spuren der Bremer Swing-Jugend an. Die Stadtführung, auch Swing-Walk genannt, basiert auf den Forschungen, die das Projekt „NS-Unrecht ‚Entartete Musik‘“ zur Bremer Swing-Jugend getätigt und zusammengetragen hatte.
Dabei sind vor allem die Interviews mit Bremer Swing-Jugendlichen hervorzuheben, die Birgit Köhler 1997 für ihre Magisterarbeit geführt hatte. Der Swing-Walk möchte einen Einblick in das Leben der Bremer Swing-Jugendlichen gewähren und eine Subkultur in den Vordergrund rücken, die in der Erinnerungskultur der Stadt bisher keine Rolle gespielt hat.
Dabei werden zentrale Orte der Bremer-Swing-Jugendlichen der 30er- und 40er Jahre besucht, darunter überwiegend Tanz-Lokale, deren Gebäude heute jedoch andere Funktionen haben. Mit historischen Fotoaufnahmen, Zitaten und Anekdoten von Swingjugendlichen sowie einer geschichtlichen Einordnung der Begebenheiten zeichnet der Swing-Walk eine Geschichte der Bremer Swing-Jugend im Herzen Bremens nach.
Foto: Dieter Reinsch

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