So macht man Frühling

So macht man Frühling | 2026

Festival Rückschau

Zu unserer Veranstaltung zu tschechischen Zwangsarbeiter:innen, die Anfang April am Denkort Bunker Valentin stattgefunden hat, gibt es jetzt auch einen Mitschnitt als Podcast.

20.03. Die Blechtrommel 19.00 Uhr

Die Blechtrommel

20.03.2026 / 19:00 Uhr / Theater am Leibnizplatz

Gespielt: Vojtěch Vondráček, Miloslav König, David Petrželka, Kateřina Císařová, Anna Kameníková, Johana Matoušková, Štěpánka Pencová, Markéta Ptáčníková

160 Minuten mit Pause

Ein Kind, das sich weigert, erwachsen zu werden. Ein Kind, das mit seinem Gesang die Realität erschüttern kann. Ein Kind namens Oskar Matzerath – Erzähler, Provokateur, Zeuge und Ankläger des 20. Jahrhunderts.

Die Inszenierung Die Blechtrommel in der Dramatisierung des deutschen Regisseurs und Dramatikers Armin Petras basiert auf dem berühmtesten Roman von Günter Grass, der auf brutale und groteske Weise die Absurdität der Geschichte aus einer anderen Perspektive betrachtet. Aus der Perspektive des einfachen Menschen. Aus der Perspektive des Ausgestoßenen.

Die Inszenierung spielt in einem heute nicht mehr existierenden Raum, in dem polnische, deutsche, jüdische, ungarische und andere Einflüsse aufeinandertreffen. An der Grenze zwischen Identitäten und Sprachen beobachtet sie das Ende einer Epoche mit den Augen eines Menschen, der sich entschieden hat, nicht erwachsen zu werden. Wer ist Oskar eigentlich? Ein gewöhnliches Kind, das sich gegen Autoritäten auflehnt? Ein genialer Außenseiter? Ein Psychopath? Ein Symbol für eine Gesellschaft, die sich lieber der Fantasie zuwendet, als sich ihrer eigenen Verantwortung zu stellen? Eine Metapher? Oder ein ganz gewöhnlicher Mensch wie jeder andere?

Die Inszenierung Die Blechtrommel entstand mit Unterstützung durch das Programm Never againdes Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

Tickets

Rahmenprogramm 27. Januar

Rahmenprogram zum 27. Januar

Das Rahmenprogram zum 27. Januar für das Jahr 2026 ist fertig. Wir sind als BBf-dtZ wieder mit einer Veranstaltung dabei:

Fr 24. April / 19.00 Uhr
›Dancing over the Abyss‹ Film, (CZ, 2025, 62 min R: Marek Jícha, Josef Lustig).

Deutsche Premiere der tschechischen Filmproduktion und Fachgespräch mit Regisseurund Historiker*innen und anschließendem Konzert. Der Dokumentarfilm begibt sich auf die Spuren der Geschichte der Ghetto-Swingers, einer Jazz-Combo aus dem Ghetto Theresienstadt.

Wo: Kirche St. Pauli – Vereinigte Ev. Gemeinde Bremen-Neustadt, Große Krankenstraße 11

Das vollständige Programm findet sich hier

Deník N Podcast, aufgenommen in Bremen beim Festival „So macht man Frühling“ (2025)

Deník N Podcast, aufgenommen in Bremen beim Festival "So macht man Frühling" (2025)

Warum ist Europas einstiger Wirtschaftsmotor zum „kranken Mann des Kontinents“ geworden? In der im norddeutschen Bremen gedrehten Studio N-Special Ausgabe spricht Filip Titlbach mit  Václav Jabůrek über seine Zeit als Auslandskorrespondent des Tschechischen Rundfunks.
Der Podcast ist beim Festival „So macht man Frühling“ 2025 entstanden.

29.10. Grau, kalt und rechts? Wie reden wir über „Ostdeutschland“? 17.00 Uhr

Grau, kalt und rechts? Wie reden wir über „Ostdeutschland“?

29.10.2025 / 17:00 Uhr / Weserburg Bremen

Was ist „Ostdeutschland“? Wir wollen reden, über einen Raum, der meist als grau, kalt und politisch rechts wahrgenommen wird. Wir wollen diskutieren, wie ostdeutsche Lebenswelten in medialen Darstellungen, politischen Debatten und kulturellen und literarischen Erzählungen konstruiert werden zwischen Selbstbeschreibung und Fremdzuschreibung, zwischen Erinnerung und Gegenwart.

Gemeinsam mit unseren Gäst*innen wollen wir Perspektiven aus Forschung und Praxis besprechen, die „den Osten“ nicht als monolithischen Ort begreifen, sondern die Vielfalt und Widersprüche sichtbar machen. Anhand von Beispielen aus Popkultur, Literatur und Alltag wollen wir Prozesse von Zugehörigkeit, Ausgrenzung und Identitätsbildung nachzeichnen.

Gäst:innen 

Jakob Springfeld, Autor und Journalist

Anna Lux und Jonas Brückner, Autor*innen von „Neon/Grau“

Vanessa Beyer, Projekt (K)Einheit

Moderation: Klaas Anders

 

Eine Veranstaltung von:

Tipp: 07. – 09.10, „Meeting Leoš Janáček und Víězslava Kaprálová“

Tipp: 07. - 09.10, "Meeting Leoš Janáček und Víězslava Kaprálová"

Der Verein SIGNUM open space e.V. lädt ein:

„Meeting Leoš Janáček und Víězslava Kaprálová“: SYMPOSIUM zu Leben und Wirken der tschechischen Komponist:innen des frühen 20. Jahrhunderts – Workshops, Voträge, Proben, Gesprächskonzert. Wir freuen uns sehr über unsere hochkarätigen Gäste Derek Katz (USA) und Igor Karsko (Tschechien, Schweiz), Experten für die tschechischen Komponist:innen und das Leben der damaligen Zeit.
Erfahren Sie mehr über Janáčeks ausergewöhnliche Art zu komponieren und über eine Frau, die in einem sehr kurzen Leben die Grenzen, die ihr damals, aufgrund ihres Geschlechts, gesetzt wurden, weit überschritt und sich ihren Erfolg erkämpfte.

BBfd-tZ bei DAS! – Bremer forschen über die Swing-Jugend in der NS-Zeit

BBfd-tZ bei DAS! - Bremer forschen über die Swing-Jugend in der NS-Zeit

Swing und Jazz galt bei den Nationalsozialisten als „Entartete Musik“. Doch es gab es eine Szene von etwa 1.000 aktiven musikbegeisterten jungen Leuten in Hamburg, die dem Swing nachging. Konflikte mit dem NS-Regime waren da vorprogrammiert.
Der NDR und die Talksendung DAS! haben drei Bremer Historiker*innen vom Bremer Bündnis für deutsch-tschechische Zusammenarbeit e.V., die zum Thema Swing-Jugend forschen, begleitet.